Abstraktionen II
02.03.10
- 27.06.10
Passage: Hommage an Daniel Spoerri
Kunstmuseum Bern
27.02.10
- 27.06.10
Referenz und Neigung: Kunst des 21. Jahrhunderts aus der Sammlung (Details)
Kunstmuseum Luzern
27.02.10
- 27.06.10
Projektraum Kunstvermittlung
Kunstmuseum Luzern
13.02.10
- 25.04.10
Oscar Tuazon und Manuel Burgener (Details)
Kunsthalle Bern
07.02.10
- 09.05.10
Henri Rousseau (Details)
Fondation Beyeler
06.02.10
- 09.05.10
Albert Müller (Details)
Museum für Gegenwartskunst
06.02.10
- 18.04.10
Susanne Hofer/John Wolf Brennan & Ingeborg Lüscher (Details)
Kunstmuseum Luzern
30.01.10
- 18.04.10
Fiona Tan: Rise and Fall (Details)
Aargauer Kunsthaus
30.01.10
- 18.04.10
Hugo Suter: Fotografien 1969-2009 (Details)
Aargauer Kunsthaus
30.01.10
- 01.08.10
Abstraktionen II: Ungegenständliche Tendenzen aus der Sammlung (Details)
Aargauer Kunsthaus
Informationen zur Ausstellung
Museum/Galerie: Aargauer Kunsthaus, Aarau
Adresse: Aargauerplatz
Telefon: 062 835 23 30
Dauer der Ausstellung: Samstag, 30.01.10 - Sonntag, 01.08.10
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Das Aargauer Kunsthaus verfügt über eine große Sammlung der ungegenständlichen Kunst von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. In Abstraktionen II, dem zweiten Teil der Ausstellungsreihe, steht die Frage nach der bildnerischen Form zwischen festem Gefüge und freiem Fluss im Zentrum.
Das Aargauer Kunsthaus hat in den vergangenen Jahrzehnten das Spektrum der konstruktiven, konkreten und radikalen Kunst in verschiedene Richtungen ausgelotet. Parallel dazu konnte auch die Sammlung durch Ankäufe und grosszügige Schenkungen ausgebaut werden. Der reiche Fundus erlaubt es, die Werke in immer neue Dialoge zu setzen.
Im Zentrum der neuen Präsentation steht die Frage nach der bildnerischen Form zwischen festem Gefüge und freiem Fluss, zwischen strenger Ordnung und zufälligen Momenten, zwischen Ruhe und Bewegung. Ausgangspunkt bilden Werke der klassischen Moderne von Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp und Hans Richter. Konstruktive Gesetzmässigkeiten geraten in Schwingung, Rhythmus bewegt die Komposition und organische Linien verleihen Masse und Volumen tänzerische Leichtigkeit. Auch aus dem Umfeld der konkreten Kunst werden Werke gezeigt − von Richard Paul Lohse, Verena Loewensberg bis Friedrich Glarner −, in denen klare Bildordnungen durch freiere Bildkompositionen oder einen besonderen Einsatz der Farbe überstrahlt werden. Die informelle Malerei in der Ausstellung stellt der geometrischen Form die Geste, der Konstruktion die Bewegung und dem kontrollierten Farbauftrag den Farbfluss gegenüber.
Darüber hinaus sind Werke zu sehen – von Walter Linck bis Jean Tinguely -, in denen die Bewegung real wird und als treibender Motor in die Kunst einfliesst. Von hier aus spannt sich der Bogen bis in die Gegenwart, in der das Feld der Möglichkeiten, gegebene bildnerische Ordnungen ausser Kraft zu setzen, grenzenlos scheint.
Zur Ausstellung gehört auch das “Zimmer” von Beat Zoderer, das als Geschenk der Kulturwegstiftung Baden-Wettingen-Neuenhof zum Jubiläum des Aargauer Kunsthauses nach Aarau transportiert wird und im Rathausgarten temporär aufgestellt wird. (Aargauer Kunsthaus)

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