Ausstellungen und Kunstblog
16.07.10
- 24.10.10
Charlotte Perriand: Designerin
Museum für Gestaltung
13.06.10
- 05.09.10
Rita McBride: Previously
Kunstmuseum
13.06.10
- 05.09.10
Rita McBride (Details)
Kunstmuseum
13.06.10
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Rodney Graham – Through the Forest (Details)
Museum für Gegenwartskunst
12.06.10
- 03.10.10
Matthew Barney – Prayer Sheet with the Wound and the Nail (Details)
Schaulager
12.06.10
- 03.10.10
Matthew Barney: Prayer Sheet with the Wound and the Nail
Schaulager
12.06.10
- 22.08.10
Where Three Dreams Cross: 150 Jahre Fotografie aus Indien
Fotomuseum
12.06.10
- 22.08.10
Where Three Dreams Cross – 150 Jahre Fotografie aus Indien (Details)
Fotomuseum
11.06.10
- 12.09.10
Thomas Struth
Kunsthaus
10.06.10
- 01.08.10
Ryan Gander: Zürich Art Prize Träger 2009
Haus Konstruktiv
06.02.10 - 09.05.10: Museum für Gegenwartskunst
St. Alban-Rheinweg 60, Basel,
Telefon: 0041 (0)61 206 62 62
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Der Basler Maler, Zeichner, Druckgraphiker und Bildhauer Albert Müller (1897–1926) gilt als ein Hauptvertreter des Schweizer Expressionismus. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er in einem Glasmaleratelier sowie an der Allgemeinen Gewerbeschule seiner Geburtsstadt. Unter dem Eindruck von Cuno Amiet wandte er sich schon bald mit leuchtenden Farbflächen gegen die dunkeltonige Manier der etablierten lokalen Maler. 1919 wurde erstmals ein größeres Publikum auf seine Arbeiten aufmerksam.
Auch als Müller zwei Jahre später ins Tessin übersiedelte, blieb er dem kulturellen Geschehen in Basel eng verbunden. In Auseinandersetzung mit der Avantgarde setzte eine intensive künstlerische Entwicklung ein: So verarbeitete er Anregungen von Louis Moilliet und Edvard Munch, bis 1923 die Begegnung mit dem Werk Ernst Ludwig Kirchners und schließlich auch die Freundschaft mit diesem Künstler zum Ausgangspunkt für seine Bildsprache gerieten.
In der Silvesternacht 1924 gründeten Albert Müller, Hermann Scherer und Paul Camenisch die Künstlervereinigung «Rot-Blau», um sich für bessere Ausstellungsmöglichkeiten und öffentliche Aufträge in Basel einzusetzen. Obschon er der Gruppe nur kurze Zeit angehörte, trug Müller nicht zuletzt in dieser Funktion entscheidend dazu bei, der Moderne in seiner Heimatstadt Geltung zu verschaffen. Aus dem Nachlass des früh Verstorbenen erwarb das Kupferstichkabinett bereits 1929 eine grössere Anzahl von Zeichnungen und Druckgraphiken – ein Bestand, der seither durch Ankäufe und Schenkungen wesentlichen Zuwachs erfuhr. Ergänzt um Gemälde und Skulpturen aus dem Besitz des Kunstmuseums bietet die Ausstellung einen repräsentativen Überblick zu Müllers Schaffen.
“ Albert Müller im Kunstmuseum Basel ”
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