Ausstellungen und Kunstblog
05.09.10
- 13.02.11
Je mehr ich zeichne: Zeichnung als Weltentwurf
Museum für Gegenwartskunst
05.09.10
- 07.11.10
Bernard Frize: And How and Where and When
Museum Morsbroich
05.09.10
- 20.03.11
Beuys: Energieplan
Museum Schloss Moyland
04.09.10
- 07.11.10
Unsichtbare Schatten: Bilder der Verunsicherung
Marta
04.09.10
- 01.11.10
Gabriel Kuri und Dirk Fleischmann (Details)
Bielefelder Kunstverein ev Museum Waldhof
04.09.10
- 01.11.10
Dirk Fleischmann
Bielefelder Kunstverein – Museum Waldhof
09.08.10
- 01.10.10
Die Bundesrasenschau: Ralf Witthaus’ Rasenmäherzeichnung für den Kölner Grüngürtel (Details)
Rheinpark
15.07.10
- 01.11.10
Thomas Schütte: Big Buildings. Modelle und Ansichten (Details)
Kunst- und Ausstellungshalle
11.07.10
- 10.10.10
Rikrit Tiravanija: Just Smile and Don`t Talk (Details)
Kunsthalle
11.07.10
- 19.09.10
Julius Popp: Transposition. Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung 2010 (Details)
Museum Haus Lange
24.06.10 - 08.08.10: Museum für Angewandte Kunst
An der Rechtschule, Köln,
Telefon: 0221-221-26735
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Das Gemälde „Komposition mit Schwarz, Rot und Grau“ des niederländischen Künstlers Piet Mondrian aus dem Jahre 1927 steht im Zentrum der Ausstellung. Dieses überaus wertvolle und kunsthistorisch bedeutende Werk hat der Sammler und Stifter Prof. Dr. R. G. Winkler dem Museum 2005 als Dauerleihgabe überlassen. Die Ausstellung konfrontiert Mondrians Gemälde mit Konsumartikeln, deren Dekor Mondrians Bildsprache zitiert. Auf dem zentralen Treppenpodest im Hauptgeschoss präsentiert das Museum somit vom 24. Juni bis zum 8. August ein Konvolut höchst unterschiedlicher Objekte, die Prof. Winkler allesamt dem Museum vermacht hat.
Spitzenwerke der Bildenden Kunst haben Marketingabteilungen von Firmen immer wieder dazu veranlasst, deren Formensprache und Kolorit auf Konsumgüter zu übertragen, um mehr Aufmerksamkeit beim Konsumenten zu erreichen und den Verkauf der Artikel zu fördern. Dieses Phänomen ist verstärkt seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zu beobachten. Man verspricht sich dadurch weiterhin einen Imagegewinn und ästhetisches Niveau. Die bei Mondrian häufig verwendeten Grundfarben sowie aus seinem Werk entlehnte grafische Strukturen findet man vom Feuerzeug bis zur Haarfestigerdose, bei Sportswear, Damenschuhen und sogar einer Duschtasse.
Die Konfrontation eines Kunstwerkes der Spitzenklasse mit mehr oder weniger gelungenen Adaptionen in der Warenwelt betont seinen hohen Rang, seine kulturhistorische Strahlkraft. Gleichzeitig schärft sie den Blick des Betrachters für das gerade bei den späten Arbeiten Mondrians nur scheinbar simple Bildvokabular. Durch genaues Hinschauen und die Vergleichsmöglichkeit werden die Qualität des Kunstwerkes und die unterschiedlichen Ranghöhen der einzelnen Objekte verdeutlicht. (Medienmitteilung)
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