Ausstellungen und Kunstblog
05.09.10
- 13.02.11
Je mehr ich zeichne: Zeichnung als Weltentwurf
Museum für Gegenwartskunst
05.09.10
- 07.11.10
Bernard Frize: And How and Where and When
Museum Morsbroich
05.09.10
- 20.03.11
Beuys: Energieplan
Museum Schloss Moyland
04.09.10
- 07.11.10
Unsichtbare Schatten: Bilder der Verunsicherung
Marta
04.09.10
- 01.11.10
Gabriel Kuri und Dirk Fleischmann (Details)
Bielefelder Kunstverein ev Museum Waldhof
04.09.10
- 01.11.10
Dirk Fleischmann
Bielefelder Kunstverein – Museum Waldhof
09.08.10
- 01.10.10
Die Bundesrasenschau: Ralf Witthaus’ Rasenmäherzeichnung für den Kölner Grüngürtel (Details)
Rheinpark
15.07.10
- 01.11.10
Thomas Schütte: Big Buildings. Modelle und Ansichten (Details)
Kunst- und Ausstellungshalle
11.07.10
- 10.10.10
Rikrit Tiravanija: Just Smile and Don`t Talk (Details)
Kunsthalle
11.07.10
- 19.09.10
Julius Popp: Transposition. Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung 2010 (Details)
Museum Haus Lange
05.11.09 - 03.01.10: Kunst- und Ausstellungshalle
Friedrich-Ebert-Allee 4, Bonn,
Telefon: 0228 917121
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„Wenn ich an einer Bushaltestelle einen Mann fotografiere, der auf einen Bus wartet, muss auf
dem Foto mehr zu sehen sein, als ein Mann, der auf einen Bus wartet.“ (Arno Fischer)
Presssetext: Arno Fischer zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. In den 1950er Jahren arbeitete er in Ostberlin und reflektierte als Grenzgänger zwischen Ost und West die Situation der geteilten Stadt. Seine Fotografien für die legendäre ostdeutsche Zeitschrift „Sibylle – Zeitschrift für Mode und Kultur“ gelten bis heute als stilprägend. Neben ausdrucksstarken Porträtaufnahmen sind es vor allem die eindringlichen Reisebilder aus der DDR, Polen, Indien, New York, Afrika, die Fischers scharfe Beobachtungsgabe und sein Talent als feinsinniger Geschichtenerzähler offenbaren.
Seit 1978 lebt Arno Fischer gemeinsam mit seiner Frau, der Fotografin Sibylle Bergemann, zurückgezogen auf dem Land. Während der vergangenen 30 Jahre dokumentierte er mit einer Polaroid-Kamera anscheinend zufällig entdeckte Stillleben und Details in seinem Garten. Mit diesen sehr privaten Bildern scheint der Fotograf sich selbst treu geblieben zu sein: „Man muss nicht komponieren, die Welt ist die Komposition“.
Die Retrospektive würdigt das außerordentliche künstlerische Lebenswerks des 1927 in Berlin geborenen Arno Fischer. Sie stellt seine wichtigsten Werkgruppen vor und umfasst rund 170 Aufnahmen, darunter zahlreiche Vintage-Prints. Ausgewählte Bücher, Magazine und Dokumente (z.B. der Original-Entwurf des legendären, nicht erschienenen Buches „Situation Berlin“ von 1961) betten die Arbeit Fischers in einen breiteren historisch-kulturellen Kontext ein.
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