Ausstellungen und Kunstblog
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Larry Sultan: Katherine Avenue
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Larry Sultan
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Georges Braque: Die Druckgrafik
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Lutz Dammbeck. Re_Re-education (Details)
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Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart (Details)
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Liebesgeschichten. Sehnsucht, Hingabe und Erfüllung in Werken von Munch und Nolde bis Picasso
Sprengel Museum
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James Turrell – The Wolfsburg Project (Details)
Kunstmuseum Wolfsburg
31.01.10 - 02.05.10: Sprengel Museum
Kurt-Schwitters-Platz, Hannover,
Telefon: 0511-16843875
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Die Ausstellung erzählt die Geschichte einer Reise, die nach ausgewählten Bildern aus der Sammlung des Museums erfunden ist. Aber aufgepasst! Diese Geschichte kann man selbst erleben. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit einer lebendigen, spielerischen und kreativen Begegnung mit Kunstwerken aus der Sammlung des Sprengel Museum Hannover für Kinder und Familien und wendet sich ebenso an Schulklassen und Kindergärten.
Da ist zunächst das rote Auto, in dem man Platz nimmt und die Reise beginnt. Die erste Station ist ein enges Labyrinth, durch das man durch muss. Entweder man begegnet einem Nasen-Menschen in einem rosa Zimmer, der fasziniert ist vom Duft einer Rose, oder der Weg führt – um eine andere Ecke herum – an einem Pavillon vorbei, der allerdings erstmal aufgebaut werden muss, über Baumstämme, über die man eigentlich auch tanzen kann, in das kunterbunte, weiche Land Montaru.
Montaru ist einem Gemälde von Willi Baumeister aus dem Jahr 1953 nachempfunden.
Das Bild – Montaru I – gehört zu einer Serie von 53 Variationen, die zwischen 1953 und 1955 entstanden sind. Es ist ein abstraktes Bild aus Farbflächen, die eine Art Landschaft oder eine fremde Welt voller rätselhafter Gebilde assoziieren. In der Mitte befindet sich eine große schwarze Fläche – vielleicht ein Kontinent -, der von scheinbar schwebenden Zonen umgeben ist. Im „Lande Montaru“ der Ausstellung werden die Farbflächen zu bunten Schaumstoffelementen.
Die grafischen Zeichen auf dem Gemälde „Der Zerbrochene Schlüssel“ von Paul Klee (1938) haben die Installation des Labyrinths motiviert. Den „zerbrochenen Schlüssel“ kann man in den Gängen der Irrwege allerdings auch zu entdecken. Das zentrale Motiv auf dem Bild L’homme à la rose (1949) von Jean Dubuffet ist die rote Rose. Ihr sinnlicher Reiz, der Duft und die Schönheit der Blume betören die Figur auf dem Bild. Die einfache an eine Kinderzeichnung erinnernde Darstellung konzentriert sich auf Nase und Auge. Um auf diese synästhetische Perspektive des Bildes und die Poesie der Zeichnung aufmerksam zu machen, hängen gegenüber dem Bild Rosen „vom Himmel“, die duften und angefasst werden können.
Eine Spielfläche, auf der man runde Stäbe ineinander stecken kann, um wie Paul Klee in dem Bild Beflaggter Pavillon (1927) aus Linien lichte Architekturen herzustellen, bestimmt den grauen Raum am anderen Ende des Labyrinths. Das Bild hängt als großes Plakat an der Wand, das Original ist in der Sammlung präsentiert.
“ Ausstellung für Kinder: Reise nach Montaru ”
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