Ausstellungen und Kunstblog
18.07.10
- 03.10.10
Cosima von Bonin: The fatigue empire (Details)
Kunsthaus Bregenz
18.07.10
- 03.10.10
Bye Bye Utopia (Details)
Kunsthaus Bregenz
09.07.10
- 03.10.10
Malerei: Prozess und Expansion (Details)
MUMOK Wien
01.07.10
- 07.11.10
Tina Modotti: Fotografin und Revolutionärin (Details)
Kunsthaus
25.06.10
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Brigitte Kowanz: Now I See (Details)
MUMOK Wien
25.06.10
- 23.01.11
The Moderns: Revolutions in Art and Science (Details)
MUMOK Wien
25.06.10
- 31.01.11
The Moderns: Kunst und Wissenschaft im frühen 20. Jahrhundert
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
25.06.10
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Street and Studio: Von Basquiat bis Séripop (Details)
Kunsthalle
24.06.10
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Best of Europe. Mies van der Rohe Award 2009
Architekturzentrum Wien
18.06.10
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Jugendstil und Secession: Joseph Maria Olbrich
Leopold Museum
06.02.10 - 06.04.10: Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz, Bregenz,
Telefon: 0043 5574 48594-0
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Candice Breitz untersucht in ihren aufwändigen Videoinstallationen – aus zahlreichen Monitoren oft zu Bildschirmwänden arrangiert – die Massenwirksamkeit von Popkultur und fragt nach Mythos, Idol, Projektion und Identität. Ihre Darstellungen von Popmusik-Fans bewegen sich zwischen der Bestätigung und der Persiflage von Stereotypen, zwischen gesellschaftlichen Konventionen und den kreativen Möglichkeiten, der eigenen Identität in unserem Zeitalter Ausdruck zu verleihen.
Das Kunsthaus Bregenz zeigt einige ihrer bekanntesten großformatigen Videoinstallationen sowie neue, in Europa erstmals ausgestellte Werke. Ein besonderer Höhepunkt ist die Premiere der für die Ausstellung geschaffenen Videoinstallation New York, New York, 2009, einer Koproduktion von Performa 09, New York, und dem Kunsthaus Bregenz.
Konsequent, jedoch immer wieder überraschend beschreitet die Künstlerin Candice Breitz (*1972 in Johannesburg, Südafrika) ihren künstlerischen Weg, welcher zunächst mit collageartigen Fotografien (Rainbow Series, 1996) beginnt und sich Ende der 1990er-Jahre dem bewegten Bild zuwendet. 2005 gelang ihr auf der Biennale in Venedig mit ihrer Videoinstallation Mother + Father, einem auf klischeehafte Szenen zusammengeschnittenen Porträt der durch das Hollywood-Kino propagierten Elternrollen, der Durchbruch.
In der für die Künstlerin charakteristischen Methode von Montage und Collage liefern teils neue Aufnahmen, teils bereits vorhandene Filme das Ausgangsmaterial, das sie digital bearbeitet und nach einem eigenen Drehbuch neu strukturiert, formt und schneidet. Breitz’ technisch ausgefeilte und inhaltlich komplexe Videoarbeiten behandeln und durchleuchten die Erzählstrukturen des Hollywood-Kinos, gelebte Fankultur sowie die Position des Individuums in der medialen Massengesellschaft.
Candice Breitz hat an der University of the Witwatersrand (Johannesburg), an der University of Chicago und an der Columbia University studiert und am Whitney Independent Studio Program des Whitney Museum in New York teilgenommen. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt worden: New Museum (New York), Castello di Rivoli (Turin), Palais de Tokyo (Paris), Modern Art Oxford (Oxford), De Appel (Amsterdam), Moderna Museet (Stockholm). Sie hat an Biennalen in Johannesburg (1995), São Paulo (1998), Istanbul (1999), Kwangju (2000), Taipeh (2000) und Venedig (2005) teilgenommen. 2007 wurde Breitz mit dem Prix International d’Art Contemporain der Fondation Prince Pierre de Monaco ausgezeichnet. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und hat eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig inne.
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