Ausstellungen und Kunstblog
15.07.10
- 01.11.10
Thomas Schütte: Big Buildings. Modelle und Ansichten (Details)
Kunst- und Ausstellungshalle
11.07.10
- 10.10.10
Rikrit Tiravanija: Just Smile and Don`t Talk (Details)
Kunsthalle
11.07.10
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Julius Popp: Transposition. Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung 2010
Museum Haus Lange
10.07.10
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Der Westen Leuchtet (Details)
Kunstmuseum Bonn
04.07.10
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Götz, Hoehme, Sonderborg – Arbeiten auf Papier (Details)
Museum Kurhaus
04.07.10
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Ulrich Erben: SIRIA. Erscheinung und Bewegung (Details)
Museum Kurhaus
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Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv (Details)
Museum Ludwig
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A Star Is Born: Fotografie und Rock seit Elvis (Details)
Museum Folkwang
26.06.10
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Die Letzten ihrer Art: der Kunstverein: Eine Reise zu den Dinosauriern des Kunstbetriebs
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
24.06.10
- 08.08.10
all-over Mondrian. Kunst und Konsum (Details)
Museum für Angewandte Kunst
11.10.09 - 28.02.10: Von der Heydt-Museum
Wuppertal, Wuppertal,
Telefon: 0202/563-2626
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Pressetext // Als Monet sich 1890 in Giverny nördlich von Paris niederließ und dort seinen Garten mit dem berühmten Seerosenteich anlegte, eröffnete er der Kunst völlig neue Möglichkeiten. Aus den Spiegelungen im Teich gestaltete Monet Bilder, in welchen das Oben und Unten nicht mehr eindeutig zu bestimmen ist. Welche Pflanzen, Blumen und Blüten befinden sich tatsächlich in dem Teich? Wwelche spiegeln sich nur darin? Dimensionen und Perspektive geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen großen Gemälden nicht mehr festzustellen. Monet ist es damit gelungen, die Malerei aus der Gegenständlichkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Fenster zur Abstraktion, zum Absoluten aufzustoßen. Darin liegt Monets bedeutendste künstlerische Leistung.
In der Hinführung vom Frühwerk über die Zeit, in welcher er sich an die Meister von Barbizon anlehnte, dann die hohe Zeit der impressionistischen Bilder, wird das alle Maßstäbe sprengende Spätwerk umso klarer erkennbar hervortreten. Die Ausstellung beginnt daher mit den seltenen Karikaturen, die Monet in seiner Schulzeit anfertigte, zeigt sodann den Einfluss, den der Marinemaler Eugène Boudin auf Monet hatte sowie Werke, die seine akademische Ausbildung widerspiegeln.
1872 malte Monet das Bild „Impression – Soleil levant (Sonnenaufgang), das dem Impressionismus seinen Namen gab. Die Bilder aus dieser Zeit stellen einen ersten Höhepunkt der Ausstellung dar. Sie werden in Beziehung gesetzt zu Werken der impressionistischen Freunde Monets, mit Gemälden von Degas, Renoir, Pissarro, Sisley, Cézanne und anderen.
1889 und 1892 begann Monet mit zwei für die Geschichte der Kunst ganz neuen Projekten: Er malte die Bildserien der Heuschober und der Fassade der Kathedrale von Rouen, wobei es ihm auf die Darstellung der jeweiligen besonderen Lichtstimmung ankam. Das Arbeiten in Bildserien war bis dahin nicht üblich. Monet führte damit mit Bravour eine neue Methode in die Kunst ein. Auch aus diesen Serien sind einige Beispiele zu sehen.
Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, eine größere Werkgruppe Monets, vor allem der „Nympheas, aus dem Musée Marmottan Monet, Paris, als Leihgabe zu erhalten. Diese enge Kooperation mit dem Musée Marmottan Monet macht unsere Ausstellung überhaupt erst möglich. Die großformatigen Seerosenbilder aus unserem Partnermuseum bilden den Abschluss und Höhepunkt der Ausstellung.
Nach verschiedenen Ausstellungen, die Teilaspekte zum Werk Monets zeigten, etwa „die Felder oder auch Bilder seiner Geliebten und Frau Camille, bietet diese Ausstellung einen neuen umfassenden Blick auf das Werk Monets.
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