Ausstellungen und Kunstblog
18.07.10
- 19.09.10
Paula Modersohn-Becker – Pionierin der Moderne (Details)
Paula Modersohn-Becker Museum
30.05.10
- 08.08.10
An einem schönen Morgen des Monats Mai …
Gesellschaft für aktuelle Kunst
16.04.10
- 12.09.10
Wilhem Wagenfeld – Weiterwirken in die Zeit hinein
Wilhelm-Wagenfeld-Haus – Design im Zentrum
20.02.10 - 02.05.10: Künstlerhaus
Am Deich, Bremen,
Telefon: 0421 508598
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Die Ausstellung „Fische hinterlassen keine Spuren“ widmet sich der „Spur“ in Werken zeitgenössischer Künstler. Sie vereint verschiedene Positionen, um diesen manchmal sichtbaren, manchmal lediglich erahnbaren Zeichen nachzugehen. Sei es im Legen einer Spur, wie bei Mircea Cantors „Eyes staring to my absence“, in der Deutung von Hinterlassenschaften, wie sie Sofia Hultén vollzieht, oder in den Überresten von Staub, die sich in einem Raum ansammeln und von Igor Eškinja zu einem zarten, vergänglichen Teppich verwoben werden. Barbora Klímová begibt sich auf die Fährte von früheren Performances im öffentlichen Raum und transponiert diese in die Gegenwart, während Ján Mančuška mit seiner Arbeit „While I walked“ den Betrachter konkrete Buchstaben als Zeichen eines schier endlosen Satzes entziffern lässt. So wird es möglich, dem Künstler auf seinem Gang durch sein eigenes Atelier imaginär zu folgen. Die Arbeit von Jonathan Monk „My name written in my piss“ widmet sich humorvoll pointiert einer ganz unmissverständlichen Spur im Sand und Lutz-Rainer Müllers Beitrag stimuliert die Sinne des Besuchers auf ganz andere Weise– Spürnasen sind hier gefragt.
Spurenleger oder -ausleger, Beobachter, Agierender oder Deuter – eines ist allen Arbeiten gemein: Es handelt sich nicht nur um Auseinandersetzungen mit diversen Erscheinungsformen der Spur, sondern die Künstler nutzen die Taktik des Spurenlegens ganz bewusst. Sie ködern den Betrachter, verleiten ihn, die gelegte Fährte zu verfolgen und ziehen ihn so ins Geschehen, lassen ihn also selbst ganz buchstäblich zum Spurenleser werden.
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