Ausstellungen und Kunstblog
15.07.10
- 01.11.10
Thomas Schütte: Big Buildings. Modelle und Ansichten (Details)
Kunst- und Ausstellungshalle
11.07.10
- 10.10.10
Rikrit Tiravanija: Just Smile and Don`t Talk (Details)
Kunsthalle
11.07.10
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Julius Popp: Transposition. Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung 2010
Museum Haus Lange
10.07.10
- 24.10.10
Der Westen Leuchtet (Details)
Kunstmuseum Bonn
04.07.10
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Götz, Hoehme, Sonderborg – Arbeiten auf Papier (Details)
Museum Kurhaus
04.07.10
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Ulrich Erben: SIRIA. Erscheinung und Bewegung (Details)
Museum Kurhaus
02.07.10
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Museum Ludwig
02.07.10
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A Star Is Born: Fotografie und Rock seit Elvis (Details)
Museum Folkwang
26.06.10
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Die Letzten ihrer Art: der Kunstverein: Eine Reise zu den Dinosauriern des Kunstbetriebs
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
24.06.10
- 08.08.10
all-over Mondrian. Kunst und Konsum (Details)
Museum für Angewandte Kunst
07.02.10 - 24.05.10: Museum Haus Lange
Wilhelmshofallee 91, Krefeld,
Telefon: 0049 (0)2151 97558-0
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07.02.10 - 24.05.10: Museum Haus Esters
Wilhelmshofallee 97, Krefeld,
Telefon: 02151/975580
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Herbert Hamak Installationsansicht Museum Haus Lange, 2010 Foto: Volker Döhne / Chromorange, 2009 Courtesy Galerie Xavier Fiol, Mallorca Permanentgelb dunkel, 2009 Courtesy Galerie Xavier Fiol, Mallorca
“Ich beschäftige mich mit der Masse der Farbe” (Herbert Hamak)
Hamaks Arbeiten entstehen auf eine sehr handwerkliche Art: ein Gemisch aus Kunstharzen, Wachs und Farbpigmenten wird in eine Form aus Siebdruckplatten gegossen. Kurz vor dem Abtrocknen wird eine Leinweind in die Masse eingelegt. Das Ergebnis hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab: Menge des Pigments, die Mischung der Bindemittel, die Hitzeentwicklung beim Abbinden, eingeschlossene Luftblasen, sowie opake und diaphane Bildkörper.
So kann Hamaks Werk als Weiterentwicklung jener räumlichen Farberscheinungen betrachten, die wir etwa bei Mark Rothko kennengelernt haben. Seine Arbeiten bewegen sich an der Grenze zwischen Bild und Objekt, wie das bei den Arbeiten Frank Stellas oder bei Ellsworth Kelly zu beobachten ist.
Speziell für das Museum Haus Lange hat Hamak eine Serie von neuen Bildern entwickelt, die als Interventionen die architektonischen Aspekte des Hauses betonen und transzendieren. Raumecken, Wände oder Winkel erhalten eine farbige Markierung und körperhafte Erweiterung. Das gewohnte, nüchterne Raumerlebnis der Villa wird durch die Farbvolumina emotional aufgeladen.
„Ich sehe mich immer nach Farben um, das heißt, nach der Farbe von Objekten und ihrer substantiellen, materiellen Basis: Farbe in der Architektur zum Beispiel …“ (Alan Uglow)
Auch Alan Uglow konzentriert sich seit Ende der 1960er Jahre auf die Präsenz und Ausweitung von Malerei im Raum. Vor der historischen Folie von Minimal Art, Colourfield Painting und Concept Art begann Uglow die Bildfläche zu entleeren und in monochrome Felder zu überführen. Farbig gefasste Ränder und unterschiedlich große Farbrechtecke setzte er zum Weiß des Bildträgers und zum Weiß der Wand in Beziehung. Seine reduzierten Farbfeldkonstellationen, die er über Jahre in Serien malt, scheinen oft vor der Wand zu schweben oder werden schräg gegen die Wand gelehnt, so dass die Werke eine Position zwischen Bild, Relief und architektonischem Element besetzen.
Neben sieben neuen Gemälden enthält die Ausstellung, die bis ins Jahr 1998 zurückgreift, auch eine Gruppe von neuen Fotografien.
Besucheradressen: Museen Haus Lange / Haus Esters, Wilhelmshofallee 91-97, 47800 Krefeld
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