[...] Struktur beschreibbar – also weniger ein Stil als eine künstlerische Haltung. Mit den Worten von Karl Otto Götz, einem ihrer wichtigsten deutschen Protagonisten handelt es sich bei der informellen Kunst um: [...]
Ausstellungen und Kunstblog
20.08.10
- 31.10.10
Johannes Spehr (Details)
Kunsthalle Mainz
20.08.10
- 31.10.10
Guy Ben-Ner (Details)
Kunsthalle Mainz
26.03.10 - 08.08.10: Arp-Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, Remagen,
Telefon: 02228 9425-0
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Karl Otto Götz gilt als einer der wichtigsten Vertreter der informellen Malerei. Das Arp Muse-um zeigt nun etwa 50 Arbeiten des Künstlers aus seiner gesamten Schaffenszeit zwischen 1942 und 2009. Darunter die beiden ersten informellen Bilder vom Herbst 1952, das ein-drucksvolle Gemälde Otella (1986), das den Beginn der Giverny-Serie markiert, das groß-formatige Bild Jonction II (1991), welches das historische Ereignis der deutschen Wiederver-einigung thematisiert, bis hin zu aktuellen Arbeiten von 2009 wie Schlitt III.
Der 1914 in Aachen geborene Götz beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit verschiedenen künstlerischen Gattungen, in denen er stets aufs Neue die unerschöpflichen Möglichkeiten der Abstraktion auslotet. Er widmete sich neben der Malerei auch der Grafik, der Skulptur, der Fotografie und dem Medium Film sowie der Dichtung. Das Spektrum der gezeigten Ar-beiten reicht von frühen grafischen Blättern über Gemälde bis hin zu plastischen Werken aus der jüngeren Zeit, wie den 2001 entstandenen Stahlskulpturen und Terracotta-Reliefs.
Durch den Einsatz neuer Malmittel – der schnell fließenden Kaseinfarbe – und neuer Malma-terialien – dem Rakel – gelang Götz die „informelle Revolution“. Dabei spielt die Schnelligkeit des Malaktes eine entscheidende Rolle, die in der beschleunigten Bewegungsspur Eingang in das Kunstwerk findet. Dem Produktionsprozess ging jedoch eine Meditation zur Findung der Form voraus. Gemäß diesem von Götz perfektionierten künstlerischen Konzept sind seine Werke ein Beispiel für die geglückte Verbindung von Automatismus und Kontrolle.
Öffnungszeiten; Dienstag bis Sonntag und Feiertage 11 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro
Katalog: erschienen im Kerber Verlag, 128 Seiten, Museumsausgabe 29 Euro, herausgege-ben von Oliver Kornhoff mit Textbeiträgen von Oliver Kornhoff, Barbara Nierhoff-Wielk und Rissa.
“ Karl Otto Götz retrospektiv: In Erwartung blitzschneller Wunder ”
[...] Struktur beschreibbar – also weniger ein Stil als eine künstlerische Haltung. Mit den Worten von Karl Otto Götz, einem ihrer wichtigsten deutschen Protagonisten handelt es sich bei der informellen Kunst um: [...]
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