Ausstellungen und Kunstblog
17.07.10
- 01.11.10
“…nur Papier, und doch die ganze Welt…” / 200 Jahre Graphische Sammlung (Details)
Staatsgalerie Stuttgart
17.07.10
- 26.09.10
Thomas Florschuetz – Imperfekt (Details)
Kunsthalle Tübingen
10.07.10
- 26.09.10
Gustav Klimt. Beethovenfries: Sehnsucht
Stadthalle
02.07.10
- 14.11.10
Joan Miró: Die Farben der Poesie (Details)
Museum Frieder Burda
01.07.10
- 27.08.10
Gedächtnisausstellung zu Ehren von Hans Schröder (Details)
Baden‐Badener Kunstforum
27.06.10
- 19.09.10
Mapping Worlds: Welten verstehen: Aufbruch in die Gegenwart
Villa Merkel/Bahnwärterhaus
18.06.10
- 03.10.10
fast forward 2. The Power of Motion (Details)
ZKM – Museum für Neue Kunst
12.06.10
- 29.08.10
Christopher Williams (Details)
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
12.06.10
- 11.10.10
11. Triennale Kleinplastik Fellbach 2010: Larger than Life: Stranger than Fiction
Alte Kelter
12.06.10
- 29.08.10
Kazimieras Zoromskis
Villa Haiss – Museum für Zeitgenössische Kunst
07.02.10 - 21.03.10: Mannheimer Kunstverein
Augustaanlage 58, Mannheim,
Telefon: 0621- 40 22 08
zu Google Kalender hinzufügen | Cali herunterladen

Eingepaßt in den 7m hohen Innenraum des Mannheimer Kunstvereines stellt Li Hui seine Arbeit „Untitled“ aus – ein von einem Unfall zerstörtes Fahrzeug, bandagiert und Nebel ausstrahlend, getaucht in ein Meer von 13.000 roten Laserlichtern. In nur einem Werk schafft es Li Hui, der Tragik der Situation eine unbestreitbare ästhetische Anziehungskraft zu verleihen und somit zwei stark polarisierende Empfindungen zu visualisieren: „In der chinesischen Philosophie ist die Wandlung von etwas Negativem in etwas Positives fest verwurzelt. Vielleicht habe ich das unbewusst in diesem Werk umgesetzt“; so die Erklärung von Li Hui. Auch der Einfluss buddhistischen Denkens spielt für den Künstler eine große Rolle –insbesondere der Glaube an die Seelenwanderung, die nicht zuletzt durch den aufsteigenden Nebel in der ausgestellten Arbeit zum Ausdruck kommt.
Dieser Prozess der Wandlung gab auch den Namen für die Ausstellung „Transition“, die vom 7. Februar bis zum 21. März 2010 im Mannheimer Kunstverein zu sehen ist.
Bei artmetropol.tv gibt es nun ein Video zur Ausstellung mit Eindrücken von Li Huis Arbeit Transition sowie Interviews mit Li Hui selbst sowie dem Ausstellungsleiter des Mannheimer Kunstvereins und Cordelia Noe vom “Ministry of Art”. Ich kannst kaum glauben, aber die Ausstellung wird mit mongolischen Gesängen untermalt. Die Verantwortlichen sprechen von Seelenwanderung und Budhismus, der Künstler selbst von Leben und Tod sowie von Kapitalismus und Konsum in China. Ich kann mir Transition leider nicht ansehen, aber allein die Bilder sind beeindruckend und zeigen ein Werk, das im Moment des jetzt verharren zu scheint. Was wir sehen ist immer gerade jetzt geschehen, so scheint es. Mongolische Gesänge haben da nun wirklich nichts verloren.
Die Ausstellung wurde, wie schon die des Künstlers Zhou Jin Hua in Konstanz u.a. ermöglicht durch die Initiativen der „MINISTRY OF ART“.
XHTML: Damit kannst du deinen Kommentar tunen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
-->
Keine Kommentare
zum Kommentarfeld | comments rss [?] | trackback uri [?]