Gerade bei Markus Lüpertz wird deutlich wie Kunst und Künstler zusammen gehören. Der Künstler selber wird durch seine Ausstrahlung zum Kunstwerk und stellt die Verbindung von sich zu seiner Kunst und zum Publikum her.
Gruß Susanne
Ausstellungen und Kunstblog
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Jugendstil und Secession: Joseph Maria Olbrich
Leopold Museum
11.03.10 - 06.06.10: Albertina
Albertinaplatz 1, Wien,
Telefon: +43 (0)1 534 83-0
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„Ich persönlich kann mich über Reibungsfläche gar nicht beklagen. Ich brauche nur irgendwo eine Skulptur hinzustellen, und schon geht’s los – sie wird bestenfalls verbal abgelehnt, schlimmstenfalls geköpft, geteert und gefedert.“
Markus Lüpertz (*1941)zählt seit Langem zu den international bedeutenden deutschen Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Die Präsentation in der Albertina fokussiert zentrale Themen seines Gesamtwerks und ermöglicht mit einem retrospektiven Blick eine spannende Annäherung an den Schaffensprozess des Malers, Grafikers und Bildhauers. Die Ausstellung zeigt eine repräsentativen Auswahl von ca. 100 Arbeiten sowie 7 Bozzetti zur Skulptur „Daphne“ (2002–2005). Den Kern der Ausstellung bilden rund 15 bislang selten präsentierte monumentale Werke auf Karton. Sie nehmen Schlüsselpositionen im OEuvre von Markus Lüpertz ein. Die Ausstellung reicht aber auch hin zu aktuellen Werkgruppen und berücksichtigt besonders das medienübergreifende Gestaltungsprinzip des Künstlers.
Video zur Eröffnung der Ausstellung in der Albertina
Kurzvideo (HD) zur Eröffnung der Ausstellung Markus Lüpertz in der Albertina from Albertina Vienna on Vimeo.
Lüpertz`Bildgegenstände und -themen beeindrucken durch ihre plastische Kraft und verwandeln sich zu Symbolen archaischer Monumentalität. Lüpertz dringt darauf, den Darstellungsgegenstand mit einer archetypischen Aussage seines Daseins festzuhalten. Das kann wie bei den frühen „dithyrambischen Bildern“ oder den „Deutschen Motiven“ über Alltagsgegenstände entwickelt werden, kann über die Auseinandersetzung mit Bildwelten von Künstlern der Kunstgeschichte wie Courbet oder Poussin geschehen, kann Geschichten und Gestalten der Antike wie Daphne und die drei Grazien oder traditionelle Sujets der Kunst wie Landschaft und Akte oder die Frage Standbein-Spielbein betreffen. Das Zwiegespräch beginnt zeichnend und skizzierend. Dabei umkreist und umgarnt Lüpertz das jeweilige Motiv oder Thema. Akribisch werden die Formen des Gegenstandes, dessen Schattenhöhlen und Lichtberge ausgelotet, gebündelt und verdichtet, bis sie sich im Werk entpuppen können. Die Variationen und Wiederholungen fügen sich zu Serien, die als filmähnliches Defilee das Prozesshafte von Lüpertz’ Schaffen dokumentieren.
1. Teil des Künstlergesprächs im Rahmen der Ausstellung (weitere Teile bei Vimeo)
SD Teil 1 – Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung Markus Lüpertz. from Albertina Vienna on Vimeo.
“ Markus Lüpertz: Metamorphosen der Weltgeschichte ”
Gerade bei Markus Lüpertz wird deutlich wie Kunst und Künstler zusammen gehören. Der Künstler selber wird durch seine Ausstrahlung zum Kunstwerk und stellt die Verbindung von sich zu seiner Kunst und zum Publikum her.
Gruß Susanne
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