Ausstellungen und Kunstblog
20.06.10
- 19.09.10
Jeff Wall. Transit (Details)
Kunsthalle im Lipsiusbau
08.05.10
- 29.08.10
Triumph der blauen Schwerter – Meißner Porzellan für Adel und Bürgertum 1710 bis 1815
Japanisches Palais
18.04.10
- 01.08.10
Neo Rauch. Begleiter (Details)
Museum der bildenden Künste Leipzig
18.04.10
- 07.11.10
Zukunft seit 1560. Die Ausstellung (Details)
Residenzschloss
27.03.10
- 02.01.11
Was ist schön? (Details)
Deutsches Hygiene-Museum
04.02.10 - 18.04.10: Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstr. 10, Leipzig,
Telefon: 0341-21699-0
zu Google Kalender hinzufügen | Cali herunterladen
Der vor allem als Zeichner und Illustrator bekannte Leipziger Max Schwimmer (1895–1960) gilt als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten Sachsens im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung gibt einen Einblick in bekannte wie weniger bekannte Facetten seines umfangreichen OEuvres. Neben malerischen Hauptwerken und Arbeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang zu seiner Tätigkeit als Buchillustrator stehen, sind auch eine Auswahl seiner liebevoll gestalteten Briefe sowie freie Aquarelle, Gouachen und Handzeichnungen zu sehen.
Max Schwimmer wird 1895 als Sohn eines Buchbinders in Leipzig. Bereits 1917 unterhält der Autodidakt ein eigenes Atelier in. Max Schwimmer wendet sich der politischen Linken zu und ist als Autor und Illustrator für die Zeitschriften „Die Aktion“ und „Der Drache“ tätig. Nach Auslandsaufenthalten und der Scheidung von seiner ersten Frau beginnt ab Mitte der 1930er Jahre eine umfangreiche Illustrationstätigkeit vor allem für Leipziger Verlage, in deren Verlauf bis 1944 über 25 Titel erscheinen.
Ende 1945 tritt Max Schwimmer in die KPD ein. Im folgenden Jahr erhält er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig. Schwimmer wird zugleich Prorektor und übernimmt zusätzlich 1947 die Leitung der Leipziger Kunstgewerbeschule. Nach Zerwürfnissen verlässt er 1951 die Leipziger Akademie und wird Leiter der Abteilung Graphik an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste.
Einen ersten großen Nachkriegserfolg kann Max Schwimmer mit seinen Illustrationen zu Goethes „Tagebuch“ verzeichnen (1947). Rasch folgen Goethes „Römische Elegien“, die Tucholsky-Werke „Schloß Rheinsberg“ und „Pyrenäenbuch“ (1948), Balzacs „Base Lisbeth“ (1951) und Illustrationen zu zeitgenössischen Werken. Bis 1959 entstehen annähernd 100 von seiner Hand illustrierte und zum Teil vollständig gestaltete Bücher. Max Schwimmer 1960 stirbt in Leipzig.
XHTML: Damit kannst du deinen Kommentar tunen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
-->
Keine Kommentare
zum Kommentarfeld | comments rss [?] | trackback uri [?]