Ausstellungen und Kunstblog
07.08.10
- 03.10.10
The Song of the Line. Stephan von Huene: Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten (Details)
ZKM – Museum für Neue Kunst
17.07.10
- 01.11.10
“…nur Papier, und doch die ganze Welt…” / 200 Jahre Graphische Sammlung (Details)
Staatsgalerie Stuttgart
17.07.10
- 26.09.10
Thomas Florschuetz – Imperfekt (Details)
Kunsthalle Tübingen
10.07.10
- 26.09.10
Gustav Klimt. Beethovenfries: Sehnsucht
Stadthalle
02.07.10
- 14.11.10
Joan Miró: Die Farben der Poesie (Details)
Museum Frieder Burda
27.06.10
- 19.09.10
Mapping Worlds: Welten verstehen: Aufbruch in die Gegenwart
Villa Merkel/Bahnwärterhaus
18.06.10
- 03.10.10
fast forward 2. The Power of Motion (Details)
ZKM – Museum für Neue Kunst
12.06.10
- 11.10.10
11. Triennale Kleinplastik Fellbach 2010: Larger than Life: Stranger than Fiction
Alte Kelter
13.05.10
- 03.10.10
Jürgen Klauke – Ästhetische Paranoia (Details)
ZKM – Museum für Neue Kunst
09.05.10
- 19.09.10
Timm Ulrichs – Blick zurück nach vorn
Museum Ritter – Sammung Marli Hoppe-Ritter
02.07.10 - 14.11.10: Museum Frieder Burda
Lichtentaler Allee 8 b, Baden-Baden,
Telefon: 07221-39898-0
zu Google Kalender hinzufügen | Cali herunterladen
Unter dem Titel „Miró. Die Farben der Poesie“ zeigt das Museum rund 100 Werke des Katalanen, der die Kunst des 20. Jahrhunderts so stark geprägt hat. Die Bilder decken sechs Jahrzehnte des Werks von Miró ab. Mehrere renommierte Privatsammler und Museen aus aller Welt haben Bilder nach Baden-Baden geschickt: unter anderem das Centre Pompidou in Paris, die Fondation Beyeler in Riehen, die Kunstmuseen von Basel und Bern, die Phillips Collection in Washington und das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Es ist eine größere Zahl an Kunstwerken direkt aus dem Besitz der Familie Miró zu sehen, was eine äußerste Seltenheit ist. Auch die Fundació Joan Miró in Barcelona und Palma de Mallorca leiht dem Museum Frieder Burda hochkarätige Werke. Insgesamt sind über 30 internationale Leihgeber in die Miró-Schau eingebunden.
Die farbenfrohen Gemälde bilden den Schwerpunkt der Ausstellung und werden durch Papierarbeiten, Keramiken und Skulpturen ergänzt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Jean-Louis Prat. Er hat bereits zu Lebzeiten Mirós Ausstellungen für ihn organisiert und war gut mit ihm befreundet. Jean-Louis Prat gilt als weltweit beachteter Experte zum Thema Skulptur. Er kuratierte für das Museum Frieder Burda 2008 bereits die Ausstellung „Die Skulpturen der Maler“ und im Jahr 2006 die große Chagall-Ausstellung, die über 190.000 Kunstinteressierte besuchten.
Poetische Sprache
„Miró malte nicht abstrakt oder figurativ, er verwendete eine sehr poetische Sprache in seinen Bildern“, erklärt Jean-Louis Prat. Zeitgenossen Mirós hätten die Farbe aus ihren Bildern verbannt, für ihn sei sie jedoch immer von enormer Bedeutung gewesen. Entsprechend dominieren Farben wie Rot, Grün, Gelb und Blau die Gemälde, die in der Ausstellung zu sehen sind und im natürlichen Licht des Richard Meier Baus erstrahlen. Miró bewunderte die Natur, alltägliche Objekte und ihre Schönheit faszinierten und inspirierten ihn. Freiheit, Humor, Leichtigkeit, aber auch ästhetische Brüche prägen das Werk des 1893 in Barcelona geborenen Malers, Zeichners, Keramikers und Bildhauers, der stets darum bemüht war, nicht in Stillstand zu verharren oder in der Vergangenheit zu leben.
Gezeigt werden auch die seltenen kleineren Formate aus den frühen Schaffensjahren Mirós. Anhand dieser Werke lässt sich seine künstlerische Entwicklung nachvollziehen, von einer figürlichen Darstellung zu symbolhaften Bildmotiven und immer wiederkehrenden Zeichen. Diese geheimnisvollen Zeichen und Farbflecken auf der Leinwand, die einer Musik-Partitur gleichen, aber doch aus einer Art Traumwelt zu stammen scheinen, sind typisch für die Gemälde Mirós. Sie finden sich auch in den Keramiken und Skulpturen wieder, die den Bildern gegenübergestellt sind.
Wendepunkte im Schaffen Mirós
Die Ausstellung im Museum Frieder Burda hebt die Wendepunkte im Schaffen Mirós hervor. Joan Miró sagte selbst über sein Werk: „Die Menschen werden zunehmend besser verstehen, dass ich die Türen zu einer anderen Zukunft geöffnet habe, einer Zukunft ohne Irrlehren und Fanatismen.“
Begleitende Wandtexte und historische Fotografien ermöglichen es den Besuchern, das Leben und Wirken Mirós nachzuvollziehen. Zur Ausstellung erscheinen ein umfassender Katalog sowie der Audioguide mit begleitendem Bildband. (Medienmitteilung)
Katalog: Joan Miró. Die Farben der Poesie, herausgegeben von Jean-Louis Prat und der Stiftung Frieder Burda, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2010, 224 Seiten, 24,80 Euro.
“ Miró. Die Farben der Poesie ”
XHTML: Damit kannst du deinen Kommentar tunen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
-->
Keine Kommentare
zum Kommentarfeld | comments rss [?] | trackback uri [?]