Ausstellungen und Kunstblog
31.07.10
- 31.10.10
Miss Preussen 2010: Drei Ausstellungen für die Königin (Details)
Schloss Charlottenburg
31.07.10
- 05.09.10
Käthe-Kollwitz-Preis 2010: Mona Hatoum (Details)
Akademie der Künste
30.07.10
- 10.10.10
Vom Esprit der Gesten: Hans Hartung
Kulturforum Potsdamer Platz – Kupferstichkabinett
16.07.10
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Shifting Media: New Role of Photography (Details)
C/O Berlin
13.07.10
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Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur (Details)
Pergamonmuseum
03.07.10
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Alloro – Villa Romana-Preisträger 2009/2010 (Details)
Haus am Waldsee
03.07.10
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Ciprian Muresan (Details)
Neuer Berliner Kunstverein
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FischGrätenMelkStand (Details)
Temporäre Kunsthalle
01.07.10
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Teotihuacan: Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt
Martin-Gropius-Bau
26.06.10
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Being Singular Plural: Moving Images from India (Details)
Deutsche Guggenheim
06.03.10 - 11.04.10: Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7, Berlin,
Telefon: 03025486-0
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Am 3. März 2009 stürzte der Magazinbau des Historischen Archivs der Stadt Köln binnen drei Minuten ein. Der Untergrund unter dem Magazintrakt wurde weggespült. Dem Archiv wurde somit buchstäblich der Boden entzogen. Das Gebäude brach zusammen und kippte in den entstandenen Krater. 90 Prozent des wertvollen Archivguts wurde verschüttet.
Der Martin-Gropius-Bau gibt ein Jahr nach dem Einsturz mit ca. 100 Leihgaben Einblicke in den wertvollen Bestand des Archivs, in die Rettungsversuche und Restaurierungskünste der Restauratoren und Archivare.
Archive sind das Gedächtnis des Gemeinwesens und das Historische Archiv der Stadt Köln galt lange Zeit als Flaggschiff unter den kommunalen Archiven. Erstmals wurde es im Jahr 1322 erwähnt, da passte das Archiv noch in eine Kiste. Im 19. Jahrhundert wurde das Archiv zu einem der Kristallisationspunkte von Bürgergeist und Bürgerstolz, und der Selbstverortung der Kölner im preußischen Staat. Es vermied eine einseitige Ausrichtung und stellt heute ein Ensemble von Beständen dar, die in fast einzigartiger Weise nicht nur Politik und Recht, sondern auch Alltag, Religion, Wirtschaft, Kulturleben, Soziales, Bildung und manches mehr aus 1.000 Jahren umfassend widerspiegeln – für Köln, das Rheinland und Europa.
Das Historische Archiv beherbergt ca. 30 Regalkilometer Archivalien: Urkunden ab dem Jahr 922, Ratsprotokolle seit dem Jahr 1322, mittelalterliche Handschriften, Testamente, Tonträger, Filme und Fotos und Nachlässe von Komponisten wie Jacques Offenbach und Max Bruch, der Fluxus-Künstlerin Mary Bauermeister und des Schriftstellers Heinrich Böll, um nur einige wenige zu nennen.
Öffnungszeiten:, Mi – Mo 10 – 20 Uhr, Di geschlossen
“ Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv Köln ”
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