Ausstellungen und Kunstblog
16.07.10
- 24.10.10
Charlotte Perriand: Designerin
Museum für Gestaltung
13.06.10
- 05.09.10
Rita McBride: Previously
Kunstmuseum
13.06.10
- 05.09.10
Rita McBride (Details)
Kunstmuseum
13.06.10
- 26.09.10
Rodney Graham – Through the Forest (Details)
Museum für Gegenwartskunst
12.06.10
- 03.10.10
Matthew Barney – Prayer Sheet with the Wound and the Nail (Details)
Schaulager
12.06.10
- 03.10.10
Matthew Barney: Prayer Sheet with the Wound and the Nail
Schaulager
12.06.10
- 22.08.10
Where Three Dreams Cross: 150 Jahre Fotografie aus Indien
Fotomuseum
12.06.10
- 22.08.10
Where Three Dreams Cross – 150 Jahre Fotografie aus Indien (Details)
Fotomuseum
11.06.10
- 12.09.10
Thomas Struth
Kunsthaus
10.06.10
- 01.08.10
Ryan Gander: Zürich Art Prize Träger 2009
Haus Konstruktiv
13.02.10 - 25.04.10: Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1, Bern,
Telefon: 0041 (0) 31 350 00 40
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Was wäre, wenn ein Kunstwerk neue Probleme für einen Raum und ein Gebäude kreiert? Was, wenn die existierenden Strukturen sich anpassen, sich gleichsam neu bilden müssen, um dem Werk gerecht zu werden? Oscar Tuazons jüngere Arbeiten sind geprägt von einer zentralen These: Architektur stellt eine Art der Besetzung dar, die eine bestimmte Lebensweise reflektiert.
Tuazons Auffassung nach spiegeln Bauwerke weniger eine Art von Design und durchdachter Konzeption wider, sie sind vielmehr Manifestationen einer Lebensführung, die ihre Umgebung geformt hat.
In der Kunsthalle Bern wird der Künstler die Grenzen des Gebäudes erkunden, indem er im Ausstellungsraum eine neue Struktur konstruiert, ein ‚Gebäude-im-Gebäude’. Er bohrt Löcher in tragende Wände der Kunsthalle. Sein Werk attackiert das Gebäude und die alte bürgerliche Idee eines Heims für Kunst. Und natürlich scheitert es trotz seiner Bemühungen. Es gelingt dem Werk nicht, etwas Permanentes zu tun, die einzige, unmögliche, ewige Bedingung des Ausstellungsraums zu subvertieren: dass er nämlich leer bleibt. Irgendwie betont die aufwendige Art des Werks sein Versagen noch. Das Werk ist abhängig vom Gebäude; die Löcher in der Wand werden Teil des strukturellen Systems, das die neue Struktur aufrechterhält. So entpuppt sich der Kampf um eine gewisse Autonomie als sinnlos oder als falsches Ziel.
Im Zuge seiner Ausstellung in der Kunsthalle Bern erscheint der erste umfassende und reich illustrierte Katalog zu Tuazons Schaffen der letzten Jahre. Oscar Tuazon wurde 1978 in Seattle, Washington, USA geboren und lebt und arbeitet seit 2007 in Paris, Frankreich.
Manuel Burgener: Zeitgleich mit der Einzelausstellung von Oscar Tuazon zeigt der Berner Künstler Manuel Burgener in den unteren Räumen der Kunsthalle seine neueren Werke. Burgeners Arbeiten spielen auf einfachste Art und Weise mit der Oszillation zwischen der Ent- und der Verzauberung unserer Welt. Ob es sich nun um Skulpturen, Photographien oder Installationen handelt: Burgeners Werke lenken den Blick und die Gedanken der Betrachterin an andere Orte, die zugleich real und fiktiv sind. Fast ist es als würde dieser Künstler eine neue visuelle Sprache kreieren, aber eigentlich bricht er die Sprache, die wir kennen, auf ihre Bestandteile herunter, fragmentiert und verfremdet sie. Burgener organisiert eine ambivalente ‘Präsenz’ für seine Objekte, oder besser: seine Bilder. Manuel Burgener, geboren 1978, lebt und arbeitet in Burgdorf und Bern, Schweiz.
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