Ausstellungen und Kunstblog
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Museum Moderner Kunst
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Dan Perjovschi: Where are we now? (Details)
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Kunstbehandlung
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Kunsthaus Kaufbeuren
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Pinakothek der Moderne
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Kunstforum Ostdeutsche Galerie
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Mythos Burg (Details)
Germanisches Nationalmuseum
10.02.10 - 23.05.10: Jüdisches Museum
St.-Jakobs-Platz 16, München,
Telefon: 089-233-96096
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Pressetext // Das Jüdische Museum München widmet sich im Ausstellungsjahr 2009/2010 der Fotografie im jüdischen Kontext. Anhand von drei aufeinander folgenden Ausstellungen („In Farbe! Palästina fotografiert von den Fotografen der American Colony 1898-1931“ (29.09.2009-24.01.2010) „Unbelichtet. Münchner Fotografen im Exil“ (10.02.2010-23.05.2010) und „Family Files. Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ (08.06.2010-12.09.2010) werden Fotografien aus Palästina bzw. Israel seit Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart präsentiert.
Die Ausstellung Unbelichtet. Münchner Fotografen im Exil basiert auf dem durch das Jüdische Museum München 2009/2010 erstellten bio-bibliografischen Lexikon „Jüdische Fotografen aus München 1900 bis 1938″, das erstmalig eine Übersicht aller jüdischen Fotografen, die in München gelebt und gewirkt haben, ermöglicht. Ausgehend von diesem Lexikon, das in der Ausstellung exemplarisch vorgestellt wird, werden die Arbeiten von drei in München weitestgehend unbekannten Fotografen, Alfons Himmelreich (1904- 1993), Efrem Ilani (1910-1999) und Jakob Rosner (1902-1950) vorgestellt.
Himmelreich und Rosner, beide in München geboren, sowie Ilani, der in Stuttgart geboren wurde und bei AGFA in München tätig war, emigrierten in den 1930er Jahren nach Palästina. Alle drei widmeten sich der fotografischen Dokumentation des Aufbaus des Landes. Sie zeigen die stetige Weiterentwicklung aus der Sichtweise des Migranten, der die neu gewonnene Heimat auf seine ganz individuelle Art für Menschen außerhalb des Landes zugänglich macht. Palästina/Israel wird als der eigene, pulsierende Lebensort dargestellt, als ein Land dessen Alltag von Arbeit geprägt ist. Gleichzeitig wohnt den Bildern die indirekte Aufforderung bei, in ein Land zu kommen, das sich im Wachstum und somit in einem Veränderungsprozess befindet. Jeder der drei Fotografen bringt diese Aufforderung unterschiedlich zur Geltung. Während Alfons Himmelreich, der bereits in München als Fotograf tätig war, sich der Industrie- und Werbefotografie widmete, hielt Jakob Rosner für den Keren Kajemeth LeIsrael (KKL; Jüdischer Nationalfonds) den Ausbau der Infrastruktur des Landes und somit den Arbeitsalltag fest. Auch Efrem Ilani arbeitete für den KKL. In seinen Bildern stehen die Arbeiter im Mittelpunkt, die er propagandistisch in Szene setzt.
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