Utopia Matters
07.03.10
- 25.04.10
Vera Mercer – Porträts und Stillleben (Details)
Kommunale Galerie Berlin
06.03.10
- 11.04.10
Köln in Berlin – Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv (Details)
Martin-Gropius-Bau
06.03.10
- 30.05.10
Miss Preussen 2010: Drei Ausstellungen für die Königin (Details)
Schloss Charlottenburg
28.02.10
- 02.05.10
Early Years (Details)
Kunst-Werke
10.02.10
- 24.05.10
Rudolf Stingel – Live
Neue Nationalgalerie
05.02.10
- 14.03.10
Phil Collins: Auto-Kino (Details)
Temporäre Kunsthalle
24.01.10
- 05.04.10
George Grosz: Korrekt und anarchisch (Details)
Akademie der Künste
24.01.10
- 05.04.10
Wilde Welten. Aneignung des Fremden in der Moderne (Details)
Georg-Kolbe-Museum
23.01.10
- 24.05.10
Walton Ford: Bestiarium (Details)
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
23.01.10
- 11.04.10
Utopia Matters (Details)
Deutsche Guggenheim
Informationen zur Ausstellung
Museum/Galerie: Deutsche Guggenheim, Berlin
Adresse: Unter den Linden 13–15
Telefon: 030 – 20 20 93-0
Dauer der Ausstellung: Samstag, 23.01.10 - Sonntag, 11.04.10
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Utopie als Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung und als Modell für Künstlergemeinschaften. Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden in Anlehnung an die mittelalterlichen Zünfte Bruderschaften, die dem utopische Ideal der kollektiven Arbeit nachgingen und sich in selbst gegründete Dörfer zurückzogen. Ihre Blütezeit erlebten diese Strömungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als Künstler, Architekten, Kunstgewerbler und Schriftsteller in der ästhetischen Lebensweise und handwerklichen Tradition einen Ausgleich zur Unansehnlichkeit und Geschäftigkeit der Städte suchten.
Die Avantgarde nach dem Ersten Weltkrieg verfolgte das Ziel einer idealen, in der Abstraktion verkörperten Harmonie und glaubte an die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Erneuerung durch Kunst und Kunstgewerbe.
Utopia Matters präsentiert eine Reihe internationaler Fallstudien aus der Zeit von 1800 bis 1933 – als das Berliner Bauhaus geschlossen wurde und der Faschismus und Stalinismus Projekte dieser Art entweder verbot oder in ihr negatives Spiegelbild umkehrte – und untersucht die Entwicklung utopischer Ideen in der modernen westlichen Kunsttheorie und -praxis. Gezeigt werden Arbeiten der Les Primitifs, Nazarener, Präraffaeliten, von William Morris und Arts and Crafts, von der Cornish Colony, den Neoimpressionismus, des De Stijl, Bauhaus und russischer Konstruktivismus. (Deutsche Guggenheim)
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 20 Uhr | Eintrittspreis: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro – Montags Eintritt frei

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