Ausstellungen und Kunstblog
18.07.10
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Cosima von Bonin: The fatigue empire (Details)
Kunsthaus Bregenz
18.07.10
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Bye Bye Utopia (Details)
Kunsthaus Bregenz
09.07.10
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Malerei: Prozess und Expansion (Details)
MUMOK Wien
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Kunsthaus
25.06.10
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Brigitte Kowanz: Now I See (Details)
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MUMOK Wien
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The Moderns: Kunst und Wissenschaft im frühen 20. Jahrhundert
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
25.06.10
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Street and Studio: Von Basquiat bis Séripop (Details)
Kunsthalle
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Best of Europe. Mies van der Rohe Award 2009
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Jugendstil und Secession: Joseph Maria Olbrich
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03.12.09 - 07.03.10: MUMOK Wien
Museumsplatz 1, Wien,
Telefon: +43 1 525 00
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Pressetext // „Photographs“ ist die erste internationale Überblicksausstellung der amerikanischen Künstlerin Zoe Leonard. Neben frühen Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren zeigt das MUMOK auch die zwischen 1998 und 2009 entstandene Werkserie „Analogue“, mit der Leonard in 412 Fotografien sukzessiven Veränderungen des Stadtbildes und der Ökonomie im Zuge einer voranschreitenden Globalisierung nachgeht. Die 1961 in Liberty, New York geborene Leonard zählt heute zu den herausragenden Persönlichkeiten des internationalen Kunstgeschehens und war in den vergangenen Jahren mehrfach in Ausstellungen wie der documenta und der Whitney Biennale vertreten. Seit über zwanzig Jahren schafft Zoe Leonard fotografische Aufnahmen, in denen die unscheinbaren Widersprüche unseres Alltags hervortreten. Ihre Bilder lassen die Spannungen zwischen Natur und Kultur, dem Lebendigen und Vergänglichen, dem Lokalen und Globalen sichtbar werden. Leonards Schwarz-Weiß- und Farbfotografien faszinieren dabei insbesondere aufgrund ihres präzisen Blicks für Übersehenes und Details.
Zoe Leonard beschäftigt sich mit der Sprache der Fotografie in ihren verschiedensten Gattungen: der Luftaufnahme, der wissenschaftlichen Dokumentation, dem Schnappschuss, der Modefotografie oder der Aufzeichnung von Ausstellungsdisplays. Sie variiert Blickpunkte, Perspektiven und Distanzen, dreht, verschiebt oder beschneidet ihre Motive und präsentiert die Fotografie als subjektives Dokument. Gleichzeitig unterläuft Leonard die Konventionen klassischer Ausarbeitung. Ihre Fotografien werden nie beschnitten oder retuschiert. Indem sie die schwarzen Ränder des Negativs in den Ausdruck mit einbezieht und Flecken, Staubspuren oder Kratzer im Negativ belässt, macht sie den fotografischen Entstehungsprozess sichtbar und erinnert an die Geschichtlichkeit der Aufnahmen.
Leonards Blick richtet sich auf Städte, Gleisanlagen oder die Niagarafälle, erfasst Bäume und Einzäunungen, anatomische Wachsfiguren, Modeschauen und museale Ausstellungsanordnungen. Ihre Fotografien konfrontieren uns mit Situationen, die nicht inszeniert sind, die aufmerksam an unseren Alltag und dessen selbstverständlich gewordene Begebenheiten erinnern. Die Art der Betrachtung, wie wir die Dinge auf und wahrnehmen, wird dabei selbst zum Gegenstand der Auseinandersetzung.
Zoe Leonard: Photographs, Pinakothek der Moderne, München
Die Orte, an denen Zoe Leonard fotografiert, sind der Künstlerin in der Regel wohl vertraut. Ihr Werke entstehen in der Natur, in den Straßen der Stadt, und an Orten der Ausstellung beziehungsweise der Zurschaustellung von Objekten: in naturwissenschaftlichen Museen und Kunstmuseen, Galerien, vor Vitrinen, Schaufenstern oder Laufstegen. So verwundert es nicht, dass für Zoe Leonard auch die Form der Ausstellung ihrer eigenen Bilder zu einem wesentlichen Teil ihrer künstlerischen Arbeit geworden ist. Die Künstlerin installiert ihre Fotos stets im Hinblick auf die jeweiligen räumlichen Begebenheiten. Für das MUMOK wurde die vom Fotomuseum Winterthur initiierte Ausstellung von der Künstlerin in Zusammenarbeit mit Kurator Matthias Michalka adaptiert und erweitert.
Biographie: Zoe Leonard (*1961, in Liberty New York) lebt und arbeitet in New York City. Seit 1990 ist Leonard mit ihren Arbeiten auf internationalen Ausstellungen präsent.
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